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auf diesen Seiten finden Sie alles rund um das Thema mini-Meisterschaften.
Machen Sie mit bei unserem großen Gewinnspiel oder senden Sie uns Ihre Bilder aus dem Training zu. Unter Minis Interaktiv wird Ihr Verein, durch Ihre Einsendungen, veröffentlicht. Gerne präsentieren wir auch Ihre Ergebnisse aus den Orts-und Kreisentscheiden. Schicken Sie uns einfach eine mail an mini@mini-meister.de.
Im Shop finden Sie attraktive "mini-Champ" Pakete für alle Ausrichter und weitere interessante Produkte.

NEWS

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Ballkarton


Offizielle Auftaktveranstaltung der DTTB mini-Meisterschaften am 3.10.2010 mit TSP und der TSG Heilbronn
Die DTTB mini-Meisterschaft ist die größte Nachwuchswerbeveranstaltung im deutschen Sport überhaupt. Seit 1983 nahmen über eine Million Mädchen und Jungen an mehr als 40.000 Ortsentscheiden teil, die sich Jahr für Jahr über die gesamte Republik verteilen.

miniChamps

Die Auftaktveranstaltung zu dieser bundesweiten Breitensportaktion organisiert dieses Jahr die TSG Heilbronn in Kooperation mit der TSP Tischtennis GmbH.
Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, bietet die TSG Heilbronn allen Kindern aus dem Heilbronner Umkreis die Möglichkeit, die Faszination Tischtennis zu erleben. Startberechtigt sind alle Kinder bis 12 Jahren (Geburtsdatum ab dem 01.01.1998) die noch nicht am offiziellen Spielbetrieb teilgenommen haben. Mädchen und Jungen spielen dabei getrennt, jeweils unterteilt in drei Altersklassen (AK 8-Jährige und Jünger – Stichtag 01.01.2002; AK 9-/10-Jährige – Stichtag 01.01.2000; AK 11-/12-Jährige – Stichtag 01.01.1998).
Beginn der Veranstaltung ist um 9.00 Uhr in der Heilbronner Tischtennishalle am Schuttrain.

Jugendleiter und Organisator Uwe Drauz freut sich schon heute auf die Auftaktveranstaltung: „Für uns war sofort klar, dass wir diese Auftaktveranstaltung zusammen mit TSP durchführen wollen. Wir arbeiten gerade schon an einem tollem Konzept für ein Rahmenprogramm mit Showkämpfen und Mitmachaktionen für alle Zuschauer. Wir möchten einfach allen teilnehmenden Kindern einen unvergesslichen Tag bereiten.“ Ähnlich zufrieden äußerte sich auch Florian Wehner: „Für uns als offizieller Hauptsponsor der DTTB mini-Meisterschaften war es wichtig, die Auftaktveranstaltung mit einem professionell geführten Verein durchzuführen. Zusammen mit der TSG Heilbronn werden wir eine tolle Veranstaltung mit vielen begeisterten Kindern erleben.“

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website der TSG Heilbronn oder hier auf mini-champ.de


TSP Lizenztrainer Frank Fürste im Interview: "Es ist ein tolles Gefühl Kindern etwas beizubringen"
Frank Fürste ist als Landestrainer in Baden-Württemberg verantwortlich für die Aus-und Fortbildung, die Talentsichtung und die Finanzen im Leistungssport. Ehrenamtlich setzt er sich zudem als Vizepräsident im Verband Deutscher Tischtennis Trainer (VDTT) für die Interessen aller Trainer in Deutschland ein.
Das TSP Team traf sich mit Frank Fürste, um die Sportart Tischtennis aus der Sicht eines erfahrenen Trainers und Funktionärs genauer unter die Lupe zu nehmen.

Frank Fürste

Frank, Du bist in der Aus-und Weiterbildung tätig, warum?
Als ehemalig aktiver Spieler (u.a. 2. Bundesliga beim TTC Frickenhausen) hatte ich schon seit meiner Kindheit Spaß am Tischtennis. Ich befand mich in meinem Studium zum Diplom-Sportpädagogen, als eine Stelle beim Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern frei wurde. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon als A-Lizenztrainer sehr aktiv und sammelte als Referent in der C-Lizenzausbildung des TTVWH und der Sportlehrerausbildung der Uni Tübingen erste Erfahrungen im Lehrwesen. Die Kombination aus praktischer Tätigkeit mit Talenten und gleichzeitiger Weitergabe meiner Erfahrungen in der Trainerweiterbildung machte mir auf Anhieb viel Spaß.

Dann fangen wir doch mal ganz von vorne an, wie wird man Tischtennistrainer?
Ich denke, das fängt ganz unbewusst an. Sobald man im Training oder an Spieltagen Verantwortung für eine Gruppe übernimmt wird man zu schon zu einer Art Betreuer oder Coach.
Wenn einem solche Aufgaben Spaß machen und man gerne mit Kindern arbeitet, ist es nicht mehr weit zum Tischtennistrainer. Schon mit 15 Jahren kann man an einer Schülermentoren- oder D-Lizenzausbildung teilnehmen, ab vollendetem 16. Lebensjahr schon mit der C-Trainerausbildung beginnen. Wer hierzu Interesse hat, sollte sich unbedingt über seinen Verein, das TT-Journal Lehre oder die Homepage des jeweiligen Landesverbandes informieren und anmelden.

Und welche Vorzüge erlebt man als Tischtennistrainer?
Bei mir ist es so, dass es mir unglaublich viel Spaß macht mit Kindern zu arbeiten. Zudem ist es auch ein tolles Gefühl, den Kindern etwas beibringen und den Fortschritt der Kinder wöchentlich mitverfolgen zu können. Außerdem lernt man schon früh Verantwortung zu übernehmen, was auf lange Sicht und für die persönliche Entwicklung ein großes Plus sein kann. Es ist eine positive Erfahrung die das Leben prägt, wenn man sich ehrenamtlich für seinen Verein einsetzt und ein Teil des Ganzen wird.
Wie in meinem Fall kann man sein Hobby weiter vertiefen und mit ein bisschen Glück sogar zu seinem Beruf machen!

Was waren konkret die schönsten Erlebnisse in deiner bisherigen Trainerkarriere?
Natürlich freue ich mich, wenn Spieler und Spielerinnen, wie z. B. Nico Christ, Jörg Schlichter oder Alexandra Urban, die ich von klein auf als Trainer und Betreuer mit begleiten durfte, erfolgreich auf Meisterschaften oder in ihren Ligen spielen. Für mich sind die schönsten Erlebnisse aber eher die kleinen Erfolge im Training mit den ganz jungen Talenten. Wenn zum Beispiel ein neuer Schlag erlernt wurde, der vorher einfach nicht klappen wollte oder wenn ein Spiel bei den Kleinen auf Grund eines besonders intensiv trainierten Schlages bzw. Spielzugs gewonnen wird.
Allgemein macht mir das Training mit den noch jüngeren Kindern am meisten Spaß, da man am intensivsten auf die zukünftige Entwicklung einwirken kann und fast täglich kleine Fortschritte erkennt.

Was rätst du deinen Kollegen, auf was muss beim Training mit Anfängern besonders geachtet werden?
Man darf die Kinder auf keinen Fall über- oder unterfordern, es sollte immer an der individuellen Leistungsgrenze trainiert werden. Ansonsten verlieren sie den Spaß an der Sportart.
Erste Ballgewöhnungsübungen fernab vom Tisch sind hilfreich, um die Kinder langsam an den Ball und den Schläger zu gewöhnen. Wenn die Kinder an den Tisch gehen, sollte zu Beginn immer mit ganz einfachen Dingen begonnen werden. Die Übungen sollten zudem immer in Spielformen verpackt werden damit die Kinder mit Spaß bei der Sache sind. Hierfür bietet zum Beispiel der Teamballeimer eine sehr gute Möglichkeit (Anmerkung der Redaktion: Zu finden in der TSP Service Mappe „Tipps und Tricks“). Zu Beginn sollte man deshalb den Kindern auch immer große Trefferflächen und lange Spielwege vorgeben.
Ich persönlich lege besonderen Wert auf die Teamfähigkeit der Kinder durch kooperative Übungen. Auch wenn Tischtennis in erster Linie eine Einzelsportart ist, sollen die Kinder Teamgeist und das soziale Verhalten in einer Gruppe lernen.

Wenn man nun eine Gruppe Anfänger betreut, woran erkennt ein Trainer sofort ein Talent?
Zu einem Talent gehören viele verschiedene Merkmale. Ich schaue natürlich als erstes darauf, mit welchem Ballgefühl, d. h. mit welchem differenzierten Handgelenkseinsatz gespielt wird. Genauso wichtig ist es, wie sich ein Kind zum Ball bewegt, also eine gute Beinarbeit. Neben diesen Merkmalen sind auch mentale, psychische und kognitive Fähigkeiten wichtig: Wie gut sieht ein Spieler, was sein Gegner macht und wo er am besten hinspielen sollte? Wie gut kann er sich konzentrieren und mit Stress umgehen? Wie sieht es mit der Motivation, Disziplin und dem Trainingsfleiß aus?
Eine Grundvoraussetzung, die in jedem Fall auch erfüllt sein muss um ein Talent richtig fördern zu können ist ein optimales Umfeld. Die Familie muss hinter dem Sport stehen und das Kind unterstützen. Außerdem müssen die schulischen Leistungen stimmen, um genügend im Tischtennis gefördert zu werden.

Was möchtest Du unseren zukünftigen mini-champs mit auf dem Weg geben?
Wie ich gerade schon erwähnt habe, sollten die Kinder die Schule ernst nehmen und diese nicht vernachlässigen. Gute schulische Leistungen sind Voraussetzung um später einmal Tischtennis professionell betreiben zu können.
Hinter Erfolg steht auch immer Training. Ohne regelmäßiges und intensives Training wird man kein guter Spieler. Deshalb empfehle ich allen Kindern trainingsfleißig zu sein und trotzdem den Spaß dabei nicht zu vergessen.

Jetzt noch eine etwas allgemeinere Frage: Was hat sich in den letzten 20 Jahren im Tischtennis verändert?
Natürlich hat sich im Regelwerk einiges getan. Ein Satz geht nur noch bis 11, der Ball ist größer geworden (40mm), es darf nicht mehr geklebt werden und die Aufschlagregel wurde überarbeitet. Zudem ist die Sportart athletischer geworden, ein Tischtennis-Spieler muss kompletter sein und darf keine Schwächen mehr haben.
Insgesamt muss ich sagen, dass die gesamte Sportart viel professioneller geworden ist, dies gilt sowohl für den Leistungssport als auch für die Trainer aus- und fortbildung.

Als abschließende Frage, was entgegnest du den Leuten, die behaupten Tischtennis sei kein Sport?
Tischtennis ist die schnellste Rückschlagspiel der Welt, da ist dann Bewegung also Pflicht. Mit über 250 Mio. eingetragenen Spielern ist Tischtennis zudem eine der weltweit größten Sportarten.
Und wer immer noch nicht glaubt, dass man sich beim Tischtennis bewegen muss, der soll sich doch einfach mal ein Spiel der mini-Champs anschauen!

Frank, vielen Dank für das Interview.


Erste Einsendung von mini-champ Bildern
Der TSV Untereisesheim hat als erster Verein Bilder aus dem Jugendtraining an das TSP Team gesendet. VIELEN DANK!
Wir hoffen, dass wir trotz den anbrechenden Sommerferien weitere Einsendungen von Bildern erhalten.
Alle Fotos seht ihr unter Bilder


Alles Gute und schöne Sommerferien wünscht Euch das TSP TEAM!


Jugendnationalspieler Tom Mayer: "Vielleicht habe ich die Möglichkeit Europameisterschaften zu spielen"
Erstes Spiel in der Nationalmannschaft und Deutscher Vizemeister mit der Mannschaft. Das sind die letzten beiden Erfolge des erst elf-jährigen Tom Mayer aus Heilbronn. Zwischen Schule und Training hatte Tom ein wenig Zeit, um mit dem TSP Team über seine bisherige Karriere und seine Leidenschaft Tischtennis zu sprechen.
Tom und andere TSP mini-Champs findet Ihr auch unter Videos

TomMayer

Tom, wann hast Du mit Tischtennis angefangen?
Ich bin mit fünf Jahren zusammen mit meinem Papa ins Eltern-Kind Training gegangen.
Das wird glaube ich vom Verein organisiert. Mit der Zeit sind wir dort dann immer häufiger hingegangen, bis ich dann in das normale Vereinstraining eingestiegen bin.

Und wie ging es dann weiter?
Ich habe einmal die Woche gespielt, bis ich dann aber bald in einer anderen Trainingsgruppe trainiert habe. Langsam wurde ich besser und war auch häufiger im Training. Es hat sich langsam gesteigert. Im Moment trainiere ich täglich im Landesstützpunkt Heilbronn.

Wenn Du so oft trainierst, was gefällt dir dann am Meisten am Tischtennis?
Eigentlich alles, außer zu verlieren. Mir macht es einfach Spaß Tischtennis zu spielen und mich mit anderen zu messen.

Fehlst Du ab und zu in der Schule wegen dem Tischtennis?
Ja, ab und zu schon. Wenn unter der Woche Lehrgänge sind oder ich Freitags schon auf ein Turnier muss, dann fehlt mir schon einiges an Schul-Stoff. Aber mein Freund aus der Schule hilft mir immer beim Nachholen. Außerdem bin ich gar nicht der einzige, der ab und zu mal fehlt. Ein Klassenkamerad spielt gut Fußball und ist auch oft weg.
Meine Klassenkameraden wollen dann immer wissen, wo ich war und wie ich gespielt habe. Aber mein Klassenlehrer fragt nur selten nach meinen Ergebnissen, ich glaube, dem ist wichtiger dass ich gute Noten schreibe.

Wie sehen denn Deine Ferien aus, hast Du da Freizeit?
Naja, nicht so oft. Oftmals sind Lehrgänge in Düsseldorf oder in Tailfingen. Aber ab und zu habe ich schon Freizeit. Ich bin das mittlerweile schon gewohnt, oft unterwegs zu sein und das macht mir auch tierisch Spaß. Ich habe durch das Tischtennis viele Freunde kennen gelernt. Die sehe ich dann oft nur an Lehrgängen oder großen Turnieren, deshalb finde ich das gar nicht so schlimm. Nur manchmal ist es schade, wenn ich nicht auf einen Geburtstag meiner Klassenkameraden gehen kann.

Du hast Düsseldorf und Tailfingen erwähnt, worin unterscheiden sich die Lehrgänge?
Wenn in Düsseldorf Lehrgang ist, dann ist immer der gesamte Bundeskader da und man trainiert unter den Bundestrainern. Das ist schon etwas Besonderes und gibt einem auch noch einmal einen extra Schub. Timo Boll hat mehrmals schon bei uns in der Halle mittrainiert. Aber es ist auch sehr anstrengend, wir machen oft noch Kräftigungsübungen und Konditionseinheiten.

Wie viele Einheiten stehen da an einem Tag auf dem Programm?
In Düsseldorf sind es immer drei. Meistens Tischtennis, aber auch Kondition und Kräftigung. Danach bin ich immer recht platt. In Tailfingen sind es meistens zwei Einheiten und Abends gehen wir dann ins Schwimmbad oder Joggen. Manchmal gibt es auch zur Entspannung eine tolle Massage.

Was war neu als Du in den DTTB mini-Kader berufen wurdest?
Es war erstmal eine rießen Freude. Wir wurden auch gleich medizinisch untersucht. Das war schon aufregend. Ich musste zum Beispiel auf dem Laufband laufen und mir wurde Blut abgenommen. Mein Lungenvolumen wurde getestet und einen Sehtest habe ich auch gemacht. Also das war schon interessant, was die alles mit einem gemacht haben. Und wir sollen nun daheim regelmäßig laufen und Kräftigungsübungen machen. Das war schon eine kleine Umstellung für mich.

Du hast vor kurzem dein erstes Spiel für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft bestritten, was war das für ein Gefühl?
Ganz klar, es war ein super Gefühl. Schon als ich nominiert worden bin habe ich mich mega gefreut. Dort habe ich dann gesehen, wie die Anderen aus meiner Altersklasse aus den verschiedenen Ländern spielen. So ein großes Turnier in einem anderen Land war schon beeindruckend.

Das Turnier war in der Nähe von Paris, hast Du was von der Stadt mitbekommen?
Nicht wirklich. Wir waren eigentlich fast nur in der Halle und haben gespielt. Am letzten Tag waren wir dann etwas in der Stadt in der wir gewohnt haben, aber besonders viel haben wir leider nicht gesehen.

Hat dieses Erlebnis Lust auf mehr geweckt?
Ja klar. Es ist schon ein Wunsch und auch ein Ziel von mir, weitere internationale Turniere zu spielen. Vielleicht habe ich ja auch mal die Möglichkeit bei einer Eurpoameisterschaft mitzuspielen, das wäre gigantisch.

Vor kurzem bist Du mit deiner Mannschaft deutscher Schüler-Vizemeister geworden. Überwiegt die Freude oder die Enttäuschung?
Wir standen so oft vor dem Ausscheiden, da ist die Vizemeisterschaft ein großer Erfolg für uns. Es war ein tolles Erlebnis, als Team die verschiedenen Turniere spielen zu dürfen und dabei so erfolgreich zu sein. Wir waren sieben Spieler in unserem Team und jeder hatte seine Familie dabei, das war für uns alle eine große Unterstützung.
Leider habe ich mein zweites Spiel im Finale sehr unglücklich verloren, sonst hätten wir vielleicht auch Erster werden können. Aber die Freude überwiegt ganz deutlich.

Vielen Dank Tom für das Interview, wir wünschen Dir viel Erfolg für Deine weitere Karriere!


Lisa Mayer - jüngste Nachwuchstrainerin Baden-Württembergs im Interview

Lisa Mayer ist mit Ihren 15 Jahren schon eine der älteren TSP mini-champs. Sie spielt zur Zeit sehr erfolgreich in der Oberliga für die NSU Neckarsulm. Doch nicht nur als Spielerin ist Sie sehr aktiv, seit rund vier Jahren ist Lisa als Jugendtraininerin bei Ihrem Heimatverein, der TSG Heilbronn, engagiert.
Grund genug für das TSP Team, sich mit Lisa über die Faszination Tischtennis zu unterhalten und zu verdeutlichen, dass es auch durchaus junge engagierte Jugendliche gibt, die sich für Ihren Verein einsetzen. Unter Minis Interkativ bekommt man in einem kleinen Video einen Einblick über das tägliche Training der TSP mini-champs.

LisaMayer
Lisa Mayer, zweite von rechts mit Ihren Mannschaft nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft

Lisa, ganz allgemein, was bedeutet Tischtennis für Dich?
Tischtennis ist meine große Leidenschaft. In meiner Freizeit beschäftige ich mich hauptsächlich damit. Es macht mir einfach rießig Spaß. Vor allem fasziniert mich mit welcher Präzision man Schläge ausführen muss, man muss unglaublich schnell sein, nicht nur schnell auf den Beinen sondern auch im Kopf. Im Moment könnte ich mir ein Leben ohne Tischtennis gar nicht vorstellen. So habe ich zum Beispiel viele Freunde übers Tischtennis gefunden.

Ok, wie bist Du dann zum Tischtennis gekommen?
Mit sechs Jahren habe ich bei den mini-Meisterschaften teilgenommen. Damals bin ich sogar bis zum Verbandsentscheid gekommen. Leider war dort dann aber Endstation.
Danach bin ich immer häufiger und regelmäßiger ins Training gegangen und bin dann auch dabei geblieben.

Du spielst ja nicht nur selbst Tischtennis, Du bist auch schon Jugendtrainerin. Wie bist du dazu gekommen?
Mit elf Jahren habe ich der damaligen Trainerin, Anna Dickmann, angefangen zu helfen. Ich habe das Balleimertraining gemacht und stand als Sparringspartner zur Verfügung. Vor zwei Jahren konnte Anna auf Grund Ihres Studiums das Training nicht mehr weiterführen. Und ja, dann habe ich mich dafür entschieden das Jugendtraining zu übernehmen, was ich jetzt auch schon seit zwei Jahren mache.

Wie war das zu Beginn für Dich, als Du alleine die Verantwortung für deine Trainingsgruppe übernehmen musstest?
Also, die ersten ein bis drei Wochen war das alles noch ungewohnt für mich und ich war auch ein wenig unsicher. Aber mit der Zeit wurde ich mir immer sicherer und jetzt macht es mir richtig Spaß. Natürlich gibt es immer mal wieder kritische Situation, wenn sich zum Beispiel jemand leicht verletzt. Aber mittlerweile weiß ich genau was zu tun ist und bleibe dann auch bei solchen Zwischenfällen relativ ruhig.

Was macht Dir als Trainerin am meisten Spaß?
Mir macht es generell Spaß mit Kindern zu arbeiten, deshalb habe ich mich auch dafür entschieden, das Jugendtraining zu leiten. Es ist einfach toll, mit welcher Unbekümmertheit die Kinder zu Werke gehen. Als Trainerin ist es schön, wenn das Training den Kindern Spaß macht. Bei manchen Kindern, die seit Beginn meiner „Trainerkarriere“ in dieser Gruppe sind, hat man die Entwicklung toll mitverfolgen können. Das ist ein sehr schönes Gefühl.

Hast Du eine Trainerlizenz, oder weißt du die Übungen alle aus dem Kopf?
Nein, ehrlich gesagt habe ich noch keinen Trainerlehrgang besucht. Ich habe mich jetzt aber für den D-Trainer angemeldet, mal schauen, ob das klappt. Einige Anregungen für das Training habe ich mir aber von meinen früheren oder aktuellen Trainern geholt. Ich trainiere im Moment ja selbst noch vier mal in der Woche beim Verband und in Neckarsulm. Da lernt man dann schon einige Übungen, die man auch für das eigene Jugendtraining einsetzen kann.

Dann beschreibe doch einmal bitte den groben Ablauf Deines Trainings.
Zu Beginn wärmen sich alle auf. Ich versuche das Aufwärmen in kleine Spiele oder Parcours zu verpacken. Dann macht es den Kindern mehr Spaß und das Training ist abwechslungsreicher. Danach wird sich eingespielt, anschließend gebe ich jedem Tisch Übungen zum Spielen. Wie zum Beispiel die „kleine Acht“. Meine beiden Assistenztrainer machen dann noch Balleimertraining mit einigen Kindern. So kann jeder sich auch individuell verbessern. Zum Abschluss machen wir dann kleine Turniere oder Wettkampfübungen, wie das Kaiserspiel.

Und auf was legst Du während des Trainings besonders wert?
Meine Trainingsgruppe ist ja noch sehr jung (7-10 Jahre) und es geht bei mir auch nicht darum, den neuen Timo Boll zu finden. Deshalb ist es das Wichtigste, dass es allen Spaß macht. Ich bin jetzt nicht die Trainerin die absolute Disziplin fordert. Ich bin da eher etwas lockerer. Wenn es aber gar nicht geht, dann sitzt auch schon mal einer auf der Bank zum pausieren.

Sind Dir Trainer in Deinem Alter bekannt und was würdest Du Interessierten raten?
Also ich kenne keine Trainer in meinem Alter. Ich würde es aber jedem empfehlen, der Spaß hat mit Kindern zu arbeiten. Wichtig zu Beginn ist, dass die Kinder einen respektieren und man eine gewisse Autorität besitzt. Ansonsten kann es sehr schwer werden, den Kindern etwas beizubringen.

Könntest Du dir vorstellen später einmal Tischtennistrainerin zu werden?
Als späteren Beruf kann ich mir das nicht vorstellen. Aber so nebenher als Hobby würde ich das sehr gerne weitermachen.

So, nun noch zu Deiner aktiven Karriere. Du bist letztes Jahr mit Deiner Mannschaft Deutscher Mannschaftsmeister geworden, was war das für ein Gefühl?
Es war einfach nur toll. Das war ein echt schöne Zeit. Wir haben uns innerhalb der Mannschaft super verstanden und sind immer mit unserer Fantruppe von Meisterschaft zu Meisterschaft gefahren. Bei den Süddeutschen Meisterschaften wären wir sogar fast ausgeschieden, haben dann aber durch unseren Teamgeist und mit der Unterstützung unserer Fans es doch noch geschafft uns zu qualifizieren. Nach dem Deutschen Meistertitel war es dann einfach nur pure Freude! Ich wusste ja schon vor diesen Meisterschaften, dass ich wechseln werde, deshalb war jedes Turnier für mich etwas ganz besonderes.

Du hast es schon angesprochen, Du bist nach dieser erfolgreichen Saison zur NSU Neckarsulm gewechselt. Ist Dir der Wechsel schwer gefallen?
Ja auf jeden Fall. Ich habe ja mein Leben lang für Heilbronn gespielt, kenne dort fast jeden und mache ja selbst dort Jugendtraining. Mein Vater und mein Bruder Tom spielen auch dort. Es verbindet mich also sehr viel mit Heilbronn. Letztendlich war es dann aber das Abenteuer Oberliga, das mich dann doch gereizt hat.

Wie war deine erste Saison in der Oberliga?
Die Vorrunde war nicht ganz optimal, ich habe leicht negativ gespielt. Zur Rückrunde konnte ich mich aber steigern und hatte dann eine der besten Bilanzen im hinteren Paarkreuz. Und natürlich war es toll, dass wir den Abstieg vermieden haben. Lange Zeit sah es ja sehr kritisch aus.

Was sind deine Ziele für die Zukunft?
Mit der Mannschaft hoffe ich, dass wir nächste Runde nichts mit dem Abstieg zu tun haben und dass wir vielleicht irgendwann mal aufsteigen können. Regionalliga oder 2. Liga würde mich schon sehr reizen.
Im Einzelsport habe ich jetzt noch zwei Jahre in der Jugend, da möchte ich schon gerne wieder auf nationalen Ranglisten teilnehmen. Das habe ich letztes Jahr schon geschafft und diese Saison möchte ich mein Ergebnis noch etwas verbessern.

Lisa, wir bedanken uns für das Interview und wünschen dir weiterhin viel Erfolg beim Training und beim Spielen.


TSP mini-champ Kay Stumper – „Ich möchte wie der FC Bayern sein“


KayStumper

(Singen) Wenn der sieben Jahre alte Kay Stumper mit seinen Freunden Fußball spielt möchte er, wie der FC Bayern, immer gewinnen. Seine Lieblingssportart ist aber nicht etwa Fußball sondern Tischtennis. Als Sohn des ehemaligen Bundesligaspielers Rudi Stumper verwundert das nicht. Seine Mutter, Bao Di, wurde in der Saison 2009/2010 Französischer Mannschaftsmeister. Tischtennis wurde Kay sprichwörtlich in die Wiege gelegt.
Mit dreieinhalb Jahren machte Kay die ersten Erfahrungen mit dem kleinen Tischtennisball. Aktuell trainiert er fast täglich mit seinen Eltern. Zu Beginn jedes Trainings übt Kay verschieden Aufschläge, was ihm am meisten Spaß macht.
„Am liebsten mache ich den Aufschlag von Timo Boll, aber da muss ich noch ein wenig üben bis ich das so gut kann“ erzählt Kay und lacht. Trotz seines noch jungen Alters macht Kay schon schwierige Übungen am Tisch. So stehen täglich Rückschlagtraining und Beinarbeitsübungen auf dem Programm. Abschließend gibt es immer Balleimertraining mit Mama Bao Di, früheres Mitglied der chinesischen Nationalmannschaft. „Gerade für junge Spieler ist regelmäßiges Balleimertraining wichtig, um alle Schlag-und Beinarbeitstechniken zu erlernen. Außerdem macht es Kay viel Spaß neue Dinge zu lernen und zu verbessern“ erzählt Bao Di.
So ist es auch zu erklären, dass Kay neben Deutsch auch Chinesisch perfekt beherrscht.
Und Chinesisch braucht er auch um seinen Großeltern aus China seine Erlebnisse erzählen zu können. „In den großen Ferien besuchen wir immer Oma und Opa in China“ erzählt Kay über seine Ferien.
In dieser Zeit spielt Kay auch mit den chinesischen Kindern Tischtennis, was Ihm sehr viel Spaß macht. Einen Unterschied hat er aber schnell erkannt: „ Die Kinder sind sehr ruhig und diszipliniert, aber ihnen macht Tischtennis genau so viel Spaß wie mir“
Besonders freut sich Kay schon auf seine ersten mini-Meisterschaften, natürlich möchte er so viele Spiele gewinnen wie möglich.
Man darf gespannt sein wohin der Weg des noch jungen TSP mini-champs geht.
Und wer weiß, vielleicht wird Kay ja bald der FC Bayern des Tischtennis.


TSP: Neuer Hauptsponsor der mini-Meisterschaften

mini-champs

Heilbronn/Frankfurt. Die TSP Tischtennis GmbH ist ab sofort neuer Hauptsponsor der mini-Meisterschaften. Der Vertrag mit der Heilbronner Tischtennisfirma läuft zunächst über drei Jahre. TSP bietet bundesweit ein umfassendes Service-Angebot an. Speziell ausgewählte Produkte und besonders preiswerte „Champ-Pakete“ für alle Teilnehmer und Ausrichter der mini-Meisterschaften werden ausserdem ab Anfang der Saison erhältlich sein. Für alle teilnehmenden Kinder und Vereine gibt es zudem beim großen TSP Gewinnspiel die Möglichkeit, auf www.mini-champ.de ein komplettes Outfit für eine ganze Jugendmannschaft zu gewinnen. „TSP legt schon immer großen Wert auf die Förderung junger Talente, da war es für uns ein logischer Schritt, Partner der mini-Meisterschaften zu werden.“, sagte TSP-Geschäftsführer Florian Wehner. „Die mini-Meisterschaften sind das Flaggschiff unserer Aktionen in der Sportentwicklung“, erklärte Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes. „Wir freuen uns, dass wir neben der ARAG mit der TSP Tischtennis GmbH einen zweiten längerfristigen Partner gefunden haben, um die mini-Meisterschaften weiterentwickeln zu können.“ Der ARAG Konzern, das größte Familienunternehmen unter den deutschen Versicherungen, engagiert sich seit Mitte des vergangenen Jahres als Hauptsponsor bei den mini-Meisterschaften.
Die mini-Meisterschaften sind die größte Nachwuchswerbeveranstaltung im deutschen Sport überhaupt. Seit 1983 nahmen über eine Million Mädchen und Jungen an mehr als 40.000 Ortsentscheiden teil, die sich Jahr für Jahr über die gesamte Republik verteilen. Die mini-Meisterschaften beginnen auf örtlicher Ebene mit Veranstaltungen in Städten und Gemeinden und werden anschließend unter fachlicher Leitung der 20 DTTB-Mitgliedsverbände zu den nächsthöheren Entscheiden (Kreis-, Bezirks- und Verbandsentscheid) weitergeführt. Die Verbandssieger der Altersklasse der 10-Jährigen und jünger lädt der DTTB einmal im Jahr zum Bundesfinale ein. Die mini-Meisterschaften sind eine Breitensportaktion, speziell entwickelt für Kinder im Alter von zwölf Jahren oder jünger, gleichgültig ob diese "minis" noch nie, nur selten oder bereits häufig zum Schläger gegriffen haben. Nur am offiziellen Spielbetrieb, also an Meisterschaftsspielen oder Turnieren jeglicher Art, dürfen die Mädchen und Jungen noch nicht teilgenommen haben.


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